Von der Burg der Slawen in Pücklers Park

Am 13. Juni 2009 hatte der Heimatverein Interessierte zu einer heimatgeschichtlichen Exkursion eingeladen. Etwa 45 Mitglieder und Gäste waren dieser Einladung gefolgt.
Die erste Station der Fahrt war die Slawenburg Raddusch bei Vetschau. Die wieder aufgebaute ringförmige Burganlage ist schon von der Autobahn aus gut zu sehen. Sie liegt heute in einer flachen Ebene, am Rande eines nicht mehr genutzten Tagebaus. In Gruppen wurden wir von sachkundigen Mitarbeiterinnen durch die Geschichte der Burganlage und durch die Ausstellung geführt. Entstehungsgeschichte der Burg, Zeugnisse aus dem Alltag der slawischen Erbauer der Burg, archäologische Funde aus den ehemaligen Tagebauen wurden kenntnisreich erklärt. Schnell war die vereinbarte Stunde überschritten.

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Anschließend ging die Fahrt weiter nach Branitz, wo im Kavaliershaus im Branitzer Park das Mittagessen bestellt war und schnell und in guter Qualität serviert wurde.
So gestärkt, waren wir bereit für den Gang durch das Schlossmuseum. Schon zu DDR-Zeiten befand sich im Schloss ein Museum zur Geschichte der DDR. Nach der Wende wurde es völlig neu gestaltet. Die Räumlichkeiten sind wieder so eingerichtet wie zu Pücklers Zeiten. Mit vielen Zitaten aus den Briefen von Fürst Pückler wurden wir von unseren beiden sachkundigen Begleitern durch das Museum und das Leben seiner früheren Bewohner geführt. Eine sehr kurzweilige Stunde war viel zu schnell vergangen. Mit herzlichem Dank schieden wir von unseren Erklärern.
Es blieb danach noch etwas Zeit, um mit Frau Marquart, Mitglied des Heimatvereins, durch den Park zu wandern. Frau Marquart hatte einiges zur Geschichte der Familien und des Branitzer Parks zusammengetragen. Für eine ausführliche Begehung des Parks war nicht mehr die Zeit, gemeinsam fanden einige jedoch den Weg zu den beiden berühmten Pyramiden. In der Seepyramide haben Fürst Pückler und seine Frau ihre letzte Ruhestätte gefunden.

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Gegen 17.00 Uhr traten wir die Rückfahrt an.
Unsere heimatgeschichtliche Exkursion war ein rundum schönes Erlebnis. Das Wetter spielte mit, das Busunternehmen Dr. Herrmann sorgte für eine reibungslose Fahrt. Wolfgang Brauer, der Vorsitzende des Heimatvereins, bedankte sich bei unserem Busfahrer und den Mitgliedern des Heimatvereins, Frau Marquart, Herrn Rau und Herrn Reise für die Organisation und natürlich bei allen Teilnehmern/innen.
Wolfgang Brauer lud zur nächsten Exkursion ein. Diese wird am 26. September 2009 nach Alt-Landsberg führen.

Text: R.Schiling, Ch. Hübner, Fotos: R. Rau, R. Schilling